Henker

Henker

Ein Film von Simon Aeby

Österreich/Luxemburg/Großbritannien/Schweiz/Deutschland/Ungarn 2005

108 Minuten | Farbe | 35 mm/1 : 1,85

Tirol, Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Findelkinder Martin und Georg werden von Mönchen erzogen und sind unzertrennlich, bis der Erzbischof den kleinen Georg unter seine Fittiche nimmt. Georg wird Prior des Klosters, in dem er als Kind gelebt hat, Martin wird – wie alle anderen Findlinge – Söldner.

Bei einem Fronturlaub trifft Martin nicht nur den Freund seiner Kindertage wieder, sondern auch die Liebe seines Lebens, die Henkerstochter Anna. Durch die Heirat mit der Tochter des Henkers wird Martin nicht nur zum gesellschaftlichen Außenseiter, er muss auch dessen blutiges Handwerk ausüben.

Die Freundschaft der beiden Männer wird auf die Probe gestellt, als sich Prior Georg gezwungen sieht, die Autorität der Kirche gegen Andersdenkende durchzusetzen. Der Erzbischof verlangt von ihm jegliche Reform mit grausamer Repression zu unterdrücken – die Inquisition hält Einzug. Dabei soll Martin als Henker die Kirche in ihrem Machtanspruch unterstützen. Doch Martin lässt sich nicht instrumentalisieren. Als Folge findet er sich mit seiner Familie schon bald selbst vor dem Inquisitionstribunal, die Freundschaft der beiden wandelt sich in Hass.

Regie: Simon Aeby. Drehbuch: Susanne Freund. Kamera: Vladímir Smutny. Schnitt: Karin Hartusch. Musik: Matthias Weber. Ton: Colin Nicholson. Ausstattung: Christoph Kanter. Kostüm: Caterina Czepek. Produktion: Allegro Film, Samsa Film, Film & Music Entertainment, T&C Film, Home Run Pictures, Eurofilm Studio. Produzenten: Helmut Grasser, Claude Waringo, Mike Downey, Marcel Hoehn, Peter Rommel. Mit: Nikolaj Coster Waldau, Peter McDonald, Anastasia Griffith, Steven Berkoff, Lee Ingleby, Patrick Godfrey, Julie Cox, John Shrapnel, Eddie Marsan, Maria Hofstätter, u. a.

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