Wer früher stirbt ist länger tot
Ein Film von Marcus H. Rosenmüller
Deutschland 2006
105 Minuten | Farbe | 35 mm/Cinemascope | Dolby SRD
Als der 11-jährige Sebastian zufällig
erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist,
beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der
ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen
hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter.
Da er, wie er meint, nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer
landen wird, setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden,
oder sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Sebastians Übereifer
führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter
Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika, eine
beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das
alles verbessert die Situation nicht gerade. Erst der Radiomoderator
Alfred bringt Sebastian auf die zündende Idee: unsterblich
machen kann ihn die Musik! Und auch von seiner Mutter meint Sebastian
ein Zeichen erhalten zu haben: um seine Sünden abzuarbeiten,
muss er für seinen Vater eine neue Frau finden.
WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist
eine erfrischende, humorvolle Sommerkomödie mit Tiefgang und
Herz. Regisseur Marcus H. Rosenmüller mischt in seinem fulminanten
Debüt unterschiedliche Genres: Fiktion, Surrealismus und Realität.
Die filmischen Elemente gehen nebeneinander einher und fügen
sich zu einem wunderbaren Ganzen, gespickt mit Witz, Charme, einer
großen Portion Frechheit und wahrem Sinn für die wichtigen
kleinen Dinge des Lebens. Unterstützt von einem harmonischen
Schauspiel-Ensemble ist eine lustvolle Komödie entstanden,
die den Sommer rocken lässt.
Regie: Marcus H. Rosenmüller. Drehbuch:
Marcus H. Rosenmüller, Christian Lerch. Kamera: Stefan Biebl.
Schnitt: Anja Pohl, Susanne Hartmann. Musik: Gerd Baumann. Ton:
Frank Hoyer. Ausstattung: Michael König. Kostüm: Steffie
Bruhn. Produktion: Roxy Film. Produzent: Annie Brunner, Andreas
Richter, Ursula Woerner. Mit: Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt,
Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Johann
Schuler, Sepp Schauer, Heinz-Josef Braun, Tim Seyfi, u. a.
Verleih
gefördert vom Media-Programm der europäischen Union
Trailer Website
  
  
  
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